Mexico City – 02.05.2015

Ich habe so viel gelernt in Mexico City! Vor allem dass man die Dinge die einem wichtig sind notfalls auch allein durchziehen muss.Also bin ich ganz allein mit dem Taxi in die Innenstadt zur Kathedrale gefahren. Gegenüber unter den Arcaden war ein schöner Platzwo ich leicht aufgeregt meine Gitarre ausgepackt habe, den Gurt umgeschnallt und einfach angefangen habe meine Songs zu singen …
mein Gott für mein Gefühl habe ich mich oft verspielt….aber das hat glaub ich keiner gemerkt…es sind so viele Menschen an mir vorbei gegangen. Und das schönste: Sie haben gelächelt als sie mich sahen und hörten. Einer blieb die ganze Zeit stehen und hörte mir zu.  Er gab mir nonverbal zu verstehen dass er die Musik mag. Ein paar Pesos und sogar einen Amaranth Riegel (Aztekengold) schenkte er mir. Dabei wollte ich gar kein Geld – habe den Gitarrenkoffer extra seitlich gelegt ungeöffnet…aber die Leute steckten trotzdem was rein.image Es war so laut und ich fragte mich wieviel überhaupt hörbar ist von meinen deutschen leisen Tönen. Ein kleines Mädchen wollte gar nicht mehr weiter gehen – auch wenn die Mutter drängte. Sie war so süß! Die Augen – die Menschen haben dort so schöne und freundliche Augen! Offen und immer bereit für einen Augenblick der Begegnung und des Gesehen werdens! Ich habe mich die ganze Zeit sehrsicher gefühlt und spätestens als mir eine Mexikanerin anbot mich bis zum Hotel per Metro zurückzubegleiten war ich überwältigt. Es gibt so viele Herzensmenschen – Danke Mexico!

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